Das internationale PIPAC-Netzwerk wächst weiter – und mit ihm der Zugang zu einer wirksamen Behandlung für Menschen mit Bauchfellkrebs. Gemeinsam mit unserem Partner Global Med Care haben wir die erste PIPAC-Therapie am Spitalul de Urgență „Prof. Dr. Dimitrie Gerota" in Bukarest unterstützt. Dies markiert einen weiteren wichtigen Schritt, um innovative Behandlungsoptionen für Patientinnen und Patienten in Rumänien näher zugänglich zu machen.
Ein weiterer Meilenstein für die PIPAC in Rumänien
Die PIPAC-Therapie (Pressurized IntraPeritoneal Aerosol Chemotherapy) hat sich in den vergangenen Jahren als vielversprechende Behandlungsoption für Patientinnen und Patienten mit Bauchfellmetastasen (Peritonealkarzinose) etabliert. Damit das innovative Verfahren auch in Rumänien qualitätsgesichert eingesetzt werden kann, ist eine enge Zusammenarbeit zwischen erfahrenen Zentren, ausgebildeten Behandlungsteams und verlässlichen Partnern vor Ort entscheidend.
Mit dem ersten Eingriff am Spitalul Gerota in Bukarest erhalten Patientinnen und Patienten in der rumänischen Hauptstadt nun Zugang zu dieser hochmodernen, minimalinvasiven Therapieform – ein weiterer Standort, an dem die PIPAC nach etabliertem internationalem Standard angeboten wird.
Was ist die PIPAC-Therapie?
Bei der PIPAC (Pressurized IntraPeritoneal Aerosol Chemotherapy) wird ein Chemotherapeutikum minimalinvasiv als feiner Nebel direkt in die Bauchhöhle eingebracht. Durch den gezielten Druck dringt der Wirkstoff tief ins Tumorgewebe ein – bei deutlich geringerer Dosierung und weniger Nebenwirkungen als bei einer systemischen Chemotherapie.
Starke Partnerschaft, engagiertes Team
Möglich wurde dieser Erfolg durch das große Engagement und Vertrauen der Kolleginnen und Kollegen vor Ort. Unser aufrichtiger Dank gilt Prof. Dr. Adrian Bartoș und seinem gesamten Team für die hervorragende Zusammenarbeit, ihre Einsatzbereitschaft und das entgegengebrachte Vertrauen, die diesen Meilenstein möglich gemacht haben.
Ebenso danken wir unserem Partner Global Med Care, der die Einführung der PIPAC am Spitalul Gerota maßgeblich unterstützt hat. Genau diese Verbindung aus medizinischer Expertise, strukturiertem Wissenstransfer und verlässlicher Partnerschaft ist es, die den nachhaltigen Aufbau neuer PIPAC-Programme ermöglicht.
„Jeder neue Standort, an dem die PIPAC qualitätsgesichert eingeführt wird, bedeutet für Patientinnen und Patienten vor Ort einen besseren Zugang zu einer wirksamen Therapie. Wir gratulieren Prof. Dr. Bartos und seinem Team herzlich zur ersten PIPAC am Spitalul Gerota und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit in Rumänien." Prof. Dr. med. Jürgen Zieren, Deutsches PIPAC-Zentrum
Die Bedeutung qualitätsgesicherter Einführung
Die PIPAC-Therapie ist ein technisch anspruchsvolles Verfahren, das eine präzise Ausführung erfordert. Nur wenn Druck, Aerosolisierung, Sicherheitsstandards und Patientenmanagement exakt eingehalten werden, entfaltet die Methode ihre volle Wirksamkeit – und bleibt zugleich für die Behandelten sicher.
Aus diesem Grund legen wir am Deutschen PIPAC-Zentrum besonderen Wert darauf, neue Zentren nicht nur einmalig zu schulen, sondern sie auf ihrem Weg kontinuierlich zu begleiten:
- Theoretische Schulung zu Indikationen, Patientenauswahl und Wirkmechanismen
- Praktische Begleitung bei den ersten Eingriffen vor Ort
- Technische Unterstützung gemeinsam mit erfahrenen Partnern
- Fallbesprechungen und gemeinsame Diskussion klinischer Szenarien
- Fortlaufende Beratung auch nach dem Start des PIPAC-Programms
Internationale Vernetzung als Schlüssel zum Fortschritt
Die erste PIPAC am Spitalul Gerota ist mehr als ein einzelner erfolgreicher Eingriff. Sie steht symbolisch für die wachsende internationale PIPAC-Familie, deren Mitglieder weltweit zusammenarbeiten, Erfahrungen austauschen und gemeinsam an der breiteren Verfügbarkeit der Methode arbeiten.
Während das Interesse an der PIPAC weiter wächst, bleiben wir unserem Ziel verpflichtet: neue Zentren, neue Behandlungsteams und letztlich mehr Patientinnen und Patienten in ganz Rumänien zu unterstützen. Der Weg geht weiter, das Netzwerk wächst – und mit ihm die Wirkung für die Menschen, die auf wirksame Therapien angewiesen sind.
Sie haben Fragen zur PIPAC-Therapie oder zur internationalen Zusammenarbeit?
Am Deutschen PIPAC-Zentrum beraten wir sowohl Patientinnen und Patienten als auch medizinische Fachkolleginnen und -kollegen ausführlich. Ob es um Behandlungsmöglichkeiten bei Bauchfellkrebs oder um den Aufbau eines neuen PIPAC-Programms geht – Prof. Dr. Zieren und sein Team stehen Ihnen persönlich zur Verfügung.
Persönliche Beratung vereinbaren
Lassen Sie sich unverbindlich zu den Möglichkeiten der PIPAC-Therapie oder zur internationalen Zusammenarbeit beraten. Wir sind für Sie da.