Die Diagnose von Bauchfellkrebs (Peritonealkarzinose) ist oft schwierig, da die Erkrankung anfangs nur unspezifische Beschwerden verursacht – zum Beispiel Bauchschmerzen, Völlegefühl, Appetitlosigkeit oder ungewollten Gewichtsverlust. Häufig wird die Erkrankung deshalb erst in einem fortgeschrittenen Stadium festgestellt.
Diagnostische Verfahren
Zur Abklärung kommen verschiedene Verfahren zum Einsatz:
- Bildgebende Verfahren: Ultraschall, CT oder MRT können Veränderungen im Bauchraum sichtbar machen.
- Körperliche Untersuchung & Blutwerte: geben erste Hinweise, sind aber allein nicht ausreichend.
- Bauchspiegelung (Laparoskopie): Hierbei können Ärztinnen und Ärzte das Bauchfell direkt betrachten, Gewebeproben entnehmen und die Ausbreitung der Erkrankung genau beurteilen. Dies gilt als Goldstandard in der Diagnostik.
- Histologische Untersuchung: Nur die mikroskopische Analyse einer Gewebeprobe liefert die sichere Bestätigung der Diagnose.
Eine präzise Diagnose ist entscheidend, um die beste Therapie zu planen – dazu gehört auch die PIPAC-Therapie, die speziell bei Bauchfellkrebs neue Behandlungsmöglichkeiten eröffnet.
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